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Neues Projekt ab dem Kerzenziehen 2023

Aktualisiert: 7. Nov. 2023


Sie stellen ihr Leben in den Dienst am Mitmenschen: die rund 30 "Emmanuel Sisters", eine evangelische Ordensgemeinschaft von kamerunischen Frauen verschiedener Ethnien. Sie arbeiten an mehreren Orten in Westkamerun, wo sie sich immer wieder an die derzeit durch politische Unruhen erschwerten Umstände anpassen müssen.


Seit bald 50 Jahren engagiert sich die Schwesterngemeinschaft für Menschen in schwierigen Situationen. Ein besonderes Anliegen ist es ihnen, die Lebensbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu verbessern und ihr Ansehen und Selbstvertrauen zu stärken. Zwei der Schwestern sitzen selbst im Rollstuhl und kennen somit viele Probleme aus eigener Erfahrung. Schwerpunkte sind einerseits die aufsuchende Arbeit in den Dörfern im Rahmen des Agape Unity Programms und anderseits die Ausbildung und Begleitung in die Selbständigkeit von Mädchen und jungen Frauen mit Behinderungen (Madeleine Home Training and Caring Center in Akum).


Durch die bürgerkriegsähnlichen Zustände seit 2017 hat sich manches verändert. Ein Teil der Tätigkeiten, die dem eigenen Lebensunterhalt dienten, musste aufgegeben werden, beispielsweise das überaus sympathische „Guesthouse“. Die „Sisters“ mussten ihren Hauptsitz in Bafut für längere Zeit verlassen, weil es dort einfach zu gefährlich wurde. Dafür diente das Behindertenzentrum in Akum unzähligen Flüchtlingen als Unterkunft. Weil die meisten staatlichen Schulen in der Region geschlossen wurden, eröffneten die Schwestern im Heim eine interne Primarschule und stellten arbeitslose Lehrer ein. Nach der Pandemie Schwierigkeiten platzten die Räumlichkeiten aus allen Nähten, da immer mehr Kinder aus der Umgebung baten, ebenfalls hier zur Schule gehen zu dürfen. Es gab keine andere Lösung, als innert kürzester Zeit ein neues Schulhaus zu bauen. So sieht sich die Schwesternschaft immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die sie mutig angeht, aber oftmals nur mit Spenden aus dem Ausland bewältigen kann. Seit 2006 wird sie vom gemeinnützigen schweizerischen Verein „Freundeskreis Emmanuel Sisters Bafut, Kamerun“ mit Sitz in Basel unterstützt.


Inzwischen leben abwechslungsweise immer wieder einige Schwestern in Bafut. Die Anlage ist intakt geblieben, aber die Frauen können sich dort nicht mehr so sicher fühlen wie früher. Ihr dringendstes Anliegen ist es deshalb, das Gelände mit einer Mauer zu schützen.


Die Arbeit dieser mutigen Frauen hat uns beeindruckt und das Engagement ihres „Freundeskreises“ überzeugt: Auch in schwierigen Zeiten findet er Wege, um regelmässig Kontakt zu pflegen – wenn es die Umstände zulassen auch immer wieder durch Besuche vor Ort. Gerne unterstützen wir deshalb ab dem Kerzenziehen die wichtige Arbeit dieser engagierten Frauen in Afrika.


Durch den Besuch des Kerzenziehens in der Zeit vom 12. bis 17. November können auch Sie dieses Projekt unterstützen. Die Öffnungszeiten werden nächste Woche in den NaG publiziert. Am Eröffnungsgottesdienst zum Kerzenziehen werden Vorstandsmitglieder des Vereins „Freundeskreis Emmanuel Sisters Bafut, Kamerun“, persönlich Auskunft geben (12.11.23, 10.30 Uhr in der Limi). Einer von ihnen weilt gerade jetzt in Kamerun und wird somit auf dem allerneusten Stand sein.


Viele weitere Informationen über die Emmanuel Sisters und ihren „Freundeskreis“ finden Sie unter www.emmanuelsisters.ch.










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